Hey Leute,
heute will ich meine Sicht der Dinge erklären, warum ich persönlich bei der ersten richtigen Fahrt nach dem Winter die Cam nicht mit an habe.

Erstmal, mit der ersten richtigen Fahrt meine ich wirklich die erste Fahrt bei gutem Wetter und die zum Eingewöhnen gilt. Meist ist bei mir die erste Fahrt, die Fahrt vom Ort der Überwinterung bis zu mir nach Hause, was auch gute 2 Stunden und über 120km Fahrt sind, das ist aber meist eine gezwungene Fahrt die nicht zum Eingewöhnen, sondern nur der Überführung des Fahrzeugs dient.

Es ist der erste schöne Tag nach dem Winter und der 1. März ist auch schon vorbei. Also ab aufs Bike und endlich mal wieder fahren. Und genau das will ich auch bei der ersten Fahrt. Endlich wieder fahren, mich an alles gewöhnen, denn die erste Fahrt nach dem Winter ist gefühlt immer wie die erste Fahrt als Führerscheinneuling.

Daher habe ich zwar an diesem Tag die Cam mit im Tankrucksack, aber nicht am Helm und auch nicht an. Denn ich will mich erstmal aufs Eingewöhnen konzentrieren und wieder Routine reinbringen, den Reifen wieder vertrauen lernen, die physikalischen Grenzen wieder langsam spüren. Und genau das kann ich nicht wenn die Cam an wäre. Da man immer möglichst interessanten Content bieten will, verleitet ein dies vielleicht sonst schon die eigenen Grenzen zu überschreiten und Mist zu bauen den man später bereut.

Ich habe selber gemerkt wie oft ich die Kurven schlecht angefahren habe und meine Linienwahl allgemein sehr bescheiden war. Bei der zweiten Fahrt war das zwar auch nicht 100%ig, aber deutlich besser und auch das Gefühl war wieder ein bisschen da, nach 200km Eingewöhnung aber auch kein Wunder. Also Cam an den Helm und endlich auch die eigene Saison 2018 in YouTube einleiten.

Dann merkt man schnell ob es mit Videos aufnehmen und Fahren gleichzeitig klappt. Bei mir klappt das mit der Taktik eigentlich immer super.

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